Holzrücken mit Pferden

Holzrücken mit Pferden
Planwagenfahrten mit Pferden
Praxistage mit Arbeitspferden

Holzrücken mit Sepp und Sam

Das traditionelle Holzrücken mit dem Pferd ist ökologisch und ökonomisch sínnvoll.
Das Pferd arbeitet bodenschonend, ist bei der Erstdurchforstung im engen Bestand klar im Vorteil und hilft Maschinen wirtschaftlicher zu arbeiten, indem das Holz an der Rückegasse vorkonzentriert wird und der Forwarder das Holz dann schneller aufnehmen kann.
So kann man statt der üblichen 20 Meter Rückegassenabstand, auf mindestens 40 Metern bis zu 80 Metern kommen.

Das „Kölner-Verfahren“
Ist ein Verfahren, in dem sich wirtschaftliche Aspekte und naturverträgliche Nachhaltigkeit perfekt ergänzen. Dabei wird das Holz motormanuell gefällt und der Stamm aufgearbeitet. Das Rückepferd liefert den Stamm vor bis zur Rückegasse. Ein Tragschlepper oder ein Forwarder machen dann das Endrücken.
Dieses Verfahren hat mehrere Vorteile:

  • Einschlag bei jedem Wetter
  • Rückegassenabstände nicht 20 m sondern Minimum 40 m oder nach Gelände noch größer. Auf 25% der deutschen Waldfläche wächst jetzt schon kein Baum mehr, denn sie mussten für Wege und Rückegassen weichen.
  • dadurch mehr Holzvolumen auf gleicher Fläche
  • keine Bodenverdichtung durch das Rückepferd im Bestand, dadurch bleibt die Bodenstruktur mit den wichtigen Kleinstlebewesen erhalten
  • keine Rückeschäden im Bestand
  • das vorgerückte Holz kann dann Endgerückt werden, wenn das Wetter es zulässt, dadurch auch weniger Bodenverdichtung in den Gassen
  • beim Vorrücken mit dem Pferd sinnvolle Mengenkonzentration und Sortimentsbildung
  • Erosions- und Wasserschutz
  • hohe Akzeptanz durch die Öffentlichkeit, da Pferd Sympathieträger ist.

Vorliefern von Stämmen bis zur Rückegasse
Hier im Gladbecker Stadtforst sind Rückegassenabstände von 40 m. Das kombinierte Holzernteverfahren kommt hier zum Einsatz. Die Bäume wurden motormanuell gefällt, auf den Rückegassen hat dann der Forwarder alles gegriffen und abtransportiert, woran der Kranausleger reichte. Danach haben wir mit den Pferden die restlichen Stämme bis zu den Rückegassen vorgeliefert.

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Feuchtwiese in der Leucht. Peter und Nicola

Feuchtwiese in der Leucht

Diese Feuchtwiese in der Leucht ist motormanuell entkusselt worden. (Freistellen von Bewuchs jeglichter Art) Es handelte sich hauptsächlich um Kiefern und Birken. Zum Abräumen des Fällgutes kamen die Pferde zum Einsatz, da der Untergrund so naß ist, dass jede Maschine hoffnungslos festgesteckt hätte. Selbst die Pferde sind teilweise 1/2 Meter eingesunken.

 

 

 

Die Feuchtwiese ist freigeräumt, die für Feuchtwiesen typische Tier– und Pflanzenwelt kann sich wieder entwickeln

Feuchtwiese, jetzt geräumt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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